Steuererklärung Private Krankenversicherung 2012

Die private Krankenversicherung kann in der Steuererklärung 2012 berücksichtigt werden, da Krankenversicherungsbeiträge zu den Vorsorgeaufwendungen gehören und daher steuerlich geltend gemacht werden können. Die Ausgaben für die PKV können durch die steuerliche Absetzbarkeit das gesamte Einkommen reduzieren und damit auch die Steuerlast verringern. Welche Auswirkungen es hat, die PKV in der Steuererklärung 2012 steuerlich geltend zu machen, kann von einem Steuerberater ermittelt werden.

Private Krankenversicherung 2012 steuerlich geltend machen und von Steuer absetzen

Die Beiträge für die private sowie die gesetzliche Krankenversicherung können in der Steuererklärung 2012 als sonstige Vorsorgeaufwendungen angegeben werden. Diese sonstigen Vorsorgeaufwendungen, zu denen auch Beiträge zur Pflegeversicherung sowie zur Haftpflicht- und Lebensversicherung gehören können, sind bis zu einem Maximalbeitrag von 1.900 Euro absetzbar. Dieser Betrag bezieht sich auf Arbeitnehmer und Beamte, da deren Ausgaben, insbesondere für die Krankenversicherung, in der Regel deutlich geringer sind, da diese Personen einen Arbeitgeberzuschuss erhalten und sich die Ausgaben hierdurch reduzieren.

Selbstständige und Freiberufler hingegen, die diese Ausgaben allein bewältigen müssen, können Beiträge für die private Krankenversicherung in der Steuererklärung 2012 in erhöhtem Maße steuerlich geltend machen. Ihr Freibetrag beläuft sich auf 2.800 Euro.

Maximal absetzbarer Krankenversicherungsbeitrag 2012

Ebenso wie die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung können auch die Kosten für die PKV in der Steuererklärung 2010 berücksichtigt werden. Hierbei ist zu beachten, dass in der Regel nicht der vollständige Beitrag für die private Krankenvollversicherung angesetzt werden kann. Lediglich die Versicherungsbestandteile, die der Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen, können Steuerpflichtige von der Steuer absetzen. In welcher Höhe die Versicherungsbeiträge steuerlich geltend gemacht werden können, wird jährlich von den Krankenversicherungen bescheinigt, und zwar anhand der “Krankenversicherungsbeitragsanteil-Ermittlungsverordnung”.

Grundsätzlich können Versicherte der privaten Krankenversicherung somit ihre Beiträge zur Basisversicherung von der Steuer absetzen. In der Regel handelt es sich je nach Tarif um einen Anteil von 70-90 Prozent, die Versicherte so steuerlich geltend machen können. Zu beachten ist jedoch, dass es sich hierbei lediglich um die Versicherungsprämien handelt, die monatlich zu tragen sind.

PKV Selbstbehalt kann nicht von der Steuer abgesetzt werden

Weitere Ausgaben wie etwa der Selbstbehalt, der bei einigen Tarifen vereinbart wird, kann im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen nicht geltend gemacht werden. Lediglich im Bereich der außergewöhnlichen Belastungen können diese Ausgaben angesetzt werden. Aus diesen Gründen kann es steuerlich sinnvoll sein, einen Tarif mit erhöhtem monatlichen Beitrag und verringertem Selbstbehalt zu vereinbaren, um die steuerlichen Vorteile vollumfänglich nutzen zu können.

PKV Beitragsrückerstattung muss in die Steuererklärung

Eine möglicherweise erhaltene Beitragsrückerstattung hingegen muss in der Einkommenssteuererklärung nicht angesetzt werden. Trotz Rückerstattung bleibt der volle Beitrag für die PKV in der Steuererklärung 2012 erhalten und kann hier steuerlich geltend gemacht werden.

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